Frei zu sein bedeutet nicht nur, seine eigenen Fesseln zu lösen, sondern ein Leben zu führen, das auch die Freiheit anderer respektiert und fördert. ~ Nelson Mandela



[Rezension] Heitmann: Schattenschwingen I

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Gib deinen Senf dazu!

Schattenschwingen

von Tanja Heitmann
Preis: 12,99€
443 Seiten


Inhalt: 
Seit langem ist Mila von Samuel, dem besten Freund ihres älteren Bruders Rufus, fasziniert. Bannte sie zuerst nur seine ungewöhnliche Ausstrahlung, so kommt kurz vor ihrem sechzehnten Geburtstag eine ganz andere Art der Verzauberung hinzu: Mila verliebt sich in Sam. Und er scheint ihre Gefühle zu erwidern. Doch gerade als sich die beiden näherkommen, passiert etwas Schreckliches. Sam verschwindet und Rufus, der in jener Nacht mit seinem Freund zusammengewesen war, kann sich nur schemenhaft erinnern. Ist Sam von der Klippe gestürzt? (Klappentext)

Woher hab ich das Buch?
Dieses Buch hab ich aus der Bücherei.

Meine Lesegeschwindigkeit:
Ich hatte es innerhalb von einem Tag durch.

 
Meine Meinung:
"Schattenschwingen" hab ich auf einem Ausflug gelesen. Wir sind an dem Tag insgesamt sechs Stunden Zug gefahren, da hatte ich viel Zeit zu lesen. Zwischendrin - z.B. beim Umsteigen - fiel es mir immer ziemlich leicht, mit dem Lesen aufzuhören. Das Buch konnte mich also nicht hundertprozentig fesseln.

Sams Vater Jonas ist ein gewalttätiger Säufer. Seine Mutter ist schon vor einiger Zeit geflohen, seine Schwester ist verheiratet und hat Sam erlaubt, bei ihr zu leben. Doch Jonas versucht dennoch, Sam so oft wie möglich zu sehen und ihn dabei zu verprügeln. Bei einem Angriff ist er sogar mit einem Messer auf Sam losgegangen und hat im seltsame Zeichen in den Unterarm geritzt.
Trotz dieser familiären Schwierigkeiten hat Sam eine Ausstrahlung, sodass beinahe jeder mit ihm zurecht kommt und mit ihm befreundet sein will. Nur seine Schwester misstraut ihm, sowie Milas Vater.
Auch auf Mila wirkt Sam anziehend, genauso wie Mila auf Sam. Doch zwischen den beiden stehen Milas Bruder - Sams bester Freund - und Milas Vater.

In einer Nacht verschwindet Sam plötzlich. Man vermutet, dass er von einer Klippe gestürzt und tot ist. Doch Mila glaubt nicht daran.

Der Verlust einer nahestehenden Person muss ziemlich hart sein. Vor allem, wenn man nicht genau weiß, was mit ihr passiert ist. Man erfährt in diesem Buch aber wenig über Milas Gefühle über diesen Verlust. Beim Lesen kam ich mir immer vor, wie ein Beobachter aus der Ferne, obwohl das Buch abwechselnd von Mila und Sam aus der Ich-Perspektive geschrieben ist.

Ob mir jemand in wenigen Sätzen erzählt hätte, was in diesem Buch passiert, oder ob ich das Buch selber gelesen hab, macht nur wenig Unterschied. In beiden Fällen berühren mich die Protagonisten nur wenig, das einzig Interessante ist der Verlauf der Geschichte.

Es gibt noch zwei weitere Bände. Das Buch ist abgeschlossen, einige Fragen bleiben aber offen. Ich hab eigentlich nicht das Bedürfnis, die Antworten darauf zu finden, aber Band II und III stehen schon bei mir im Regal und ich werde sie trotzdem lesen.

Alle Bände auf einen Blick:
Schattenschwingen
Die dunkle Seite der Liebe
Zeit der Geheimnisse

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