Frei zu sein bedeutet nicht nur, seine eigenen Fesseln zu lösen, sondern ein Leben zu führen, das auch die Freiheit anderer respektiert und fördert. ~ Nelson Mandela



[Rezension] Riley: Das Mädchen auf den Klippen

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Das Mädchen auf den Klippen

The Girl on the Cliff
von Lucinda Riley
aus dem Englischen von Sonja Hauser
Preis: 9,99€
442 Seiten
Dieses Buch ist ein Einzelband.

"Wir Menschen leben und treffen Entscheidungen, als wären wir unsterblich."
(Aurora, Seite 220)

Inhalt: 
Ein Haus an den Klippen, eine schicksalhafte Liebe und ein Mädchen auf der Suche nach seiner Mutter ...
Mit gebrochenem Herzen sucht die Bildhauerin Grania Ryan Zuflucht in ihrer irischen Heimat. Bei einem Spaziergang an der Steilküste von Dunworley Bay wird sie jäh aus ihren trüben Gedanken gerissen: Am Rande der Klippen steht ein Mädchen, barfuß und nur mit einem Nachthemd bekleidet. Der Wind zerrt an der zerbrechlichen Gestalt und von plötzlicher Sorge ergriffen spricht Grania das Kind an. Ohne es zu ahnen stößt sie durch diese Begegnung die Tür zu einer über Generationen reichenden, tragischen Familiengeschichte auf - ihrer Geschichte ...
Zwei Familien, die über Generationen eines verbindet - und eines trennt: die Liebe. 
(Klappentext)

Woher hab ich das Buch?
Ich hab es als Mängelexemplar bei meiner Tante im Laden gekauft. Das Cover fand ich toll und Familiengeschichten sind einfach tolle Geschichten. 

Meine Lesegeschwindigkeit:
Ich hatte es innerhalb von wenigen Stunden durch.

 
Meine Meinung:
Es hat Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. Nicht nur vom Inhalt her, sondern auch, weil der Buchrücken beim Lesen nicht gebrochen ist. Das klingt vielleicht seltsam, weil es doch sowieso ein Mängelexemplar ist. Aber ich hasse gebrochene Buchrücken mehr als alle anderen Mängel und pass dann beim Lesen von Taschenbüchern immer extra auf, dass ich die nicht breche. Doch dieses Taschenbuch ist extrem stabil.

Einige Passagen sind kursiv gedruckt. Diese sind aus der Perspektive von Aurora geschrieben, die ihre Familiengeschichte nach einiger Zeit für die Nachwelt aufschreibt. Einige Leser mögen es nicht, wenn Passagen kursiv gedruckt sind, weil sie es gar nicht bemerken. In diesem Fall macht es gar nichts aus, weil jedes Mal Aurora drüber steht und diese Stellen ganz anders geschrieben sind als der Rest des Buches. Zum Beispiel sind nur die kursiven Zeilen in der Ich-Form verfasst. Außerdem finde ich sie ziemlich poetisch und sie enthalten relativ viele Lebensweisheiten.

Womit wir gleich zu Auroras Persönlichkeit kommen. Obwohl sie während der Haupthandlung nur acht Jahre alt ist, sind ihre Taten gut durchdacht. Allerdings ist sie in ihrer Kindheit hauptsächlich mit Erwachsenen in Kontakt gekommen und so gut wie gar nicht mit Kindern. Von Psychologie hab ich wenig Ahnung und weiß daher nicht, ob sich so etwas auf die Persönlichkeitsbildung auswirkt oder nicht.
Doch auch wenn sie wie ein Erwachsener handelt, merkt man, dass sie eben doch noch ein Kind von acht Jahren ist.

Mehr möchte ich gar nicht zu dem Buch sagen, denn ich fürchte, dann verrate ich zu viel.

Ich glaube, das ist erst der zweite Roman über ein Familiengeheimnis, den ich gelesen hab. Und ich hab erneut festgestellt, wie ich dieses Thema liebe. Also wenn ihr weitere Familiengeheimnisromane kennt, nur her damit :)

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