Frei zu sein bedeutet nicht nur, seine eigenen Fesseln zu lösen, sondern ein Leben zu führen, das auch die Freiheit anderer respektiert und fördert. ~ Nelson Mandela


[Rezension] Riley: Das Orchideenhaus

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2 Kommentare

Das Orchideenhaus

Hothouse Flower
von Lucinda Riley
aus dem Englischen von Sonja Hauser
Verlag: Goldmann
Preis: 10,00 €
539 Seiten

"Sie hatte so viele Menschen verloren, die sie liebte... Das Einzige, was man ihr nicht nehmen konnte, war ihre Begabung." Seite 277

Inhalt: 
Jedes Haus hat sein Geheimnis. Und jede Liebe ihren Preis.
Als junges Mädchen verbrachte Julia Forrester jede freie Minute bei ihrem Großvater, einem bekannten Orchideenzüchter, im Gewächshaus von Wharton Park. Nach einem schweren Schicksalsschlag führt der Zufall Julia Jahre später noch einmal zu dem Anwesen zurück. Der jetzige Besitzer Kit Crawford überreicht ihr ein altes Tagebuch, das bei den Renovierungsarbeiten gefunden wurde und womöglich Julias Großvater gehörte. Als Julia ihre Großmutter Elsie mit dem Tagebuch konfrontiert, drängt ein jahrelang gehütetes Familiengeheimnis ans Licht, das auch Julias Leben komplett verändern wird … (Goldmann)


Woher hab ich das Buch?
Wieder mal aus der Bücherei.

Meine Lesegeschwindigkeit:
Ich hatte es innerhalb von drei Tagen durch.

 
Meine Meinung:
Nachdem mir "Das Mädchen auf den Klippen" von der gleichen Autorin so gut gefallen hat, musste ich dieses Buch auch lesen. Rein zufällig hab ich es dann in der Bücherei entdeckt.

"Das Orchideenhaus" beginnt mit einem Märchen über die Schwarze Orchidee. (Viele Blumenzüchter haben schon versucht, eine schwarze Orchidee zu züchten, aber bisher ist es keinem gelungen.) Das Märchen spielt später noch eine kleine Rolle im Buch, Orchideen im Allgemeinen eine größere.

Julia hat Schweres erlebt und versucht, damit klarzukommen. Sie flüchtet in ihre Kindheitsumgebung, weil alles in ihrer neuen Heimat in Frankreich sie an diesen Schicksalsschlag erinnert. Nach und nach wird sie von ihrer Familie und der alten Heimat aus ihrer Reserve gelockt.
Bevor zum ersten Mal direkt erwähnt wird, was Julia erlebt hat, kann man es erahnen. Ich hatte meine Vermutung, mit der ich gar nicht so falsch lag. Sie igelt sich seit dem Ereignis ein und badet in Selbstmitleid. Ich kann sie vollkommen verstehen und war richtig froh, als sie es geschafft hat, wieder ein einigermaßen normales Leben zu führen. Egal was sie getan hat, ich hab jede ihrer Handlungen nachvollziehen können.

Weil dieses Buch auch von einem Familiengeheimnis handelt, springt die Autorin manchmal in der Zeit. Diese Zeitsprünge werden im Text eingeleitet.

Das Familiengeheimnis, das Stück für Stück aufgelöst wird, hat mich fasziniert. Genauso wie das Buch. Lucinda Riley schreibt lesenswerte Bücher.





Kommentare:

  1. Antworten
    1. danke ♥ - ich fand es sehr schwierig, eine Rezi zu dem Buch zu schreiben, und bin immer noch nicht so ganz zufrieden. :(

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