Frei zu sein bedeutet nicht nur, seine eigenen Fesseln zu lösen, sondern ein Leben zu führen, das auch die Freiheit anderer respektiert und fördert. ~ Nelson Mandela


[Rezension] Riordan: Percy Jackson 5 - Die letzte Göttin

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6 Kommentare

Percy Jackson - Die letzte Göttin

Percy Jackson and the Olympians - The Last Olympian
von Rick Riordan
aus dem Englischen von Gabriele Haefs
Verlag: Carlsen
Preis: 96,60 € (Schuber)
460 Seiten

Inhalt: 
Jetzt sind Percy und seine Freunde gefragt: Ihr Todfeind Kronos holt zum letzten Schlag aus und marschiert auf den Olymp zu, mitten ins Herz von New York - dabei sind doch die olympischen Götter alle ausgezogen, um gegen das wiedererstandene Monster Typhon zu kämpfen! Gemeinsam mit den Jägerinnen der Artemis und anderen Helfern versuchen die jungen Halbblute, den Sitz der Götter zu verteidigen. Aber zu allem Unglück haben sie auch noch einen Spion in den eigenen Reihen... (Carlsen)


Woher hab ich das Buch?
Die gesamte Reihe hab ich aus der Bücherei ausgeliehen.

Meine Lesegeschwindigkeit:
Ich hatte es innerhalb von drei Tagen durch.

 
Meine Meinung:
Bereits in den ersten Kapiteln wird deutlich, dass jetzt Krieg herrscht. Krieg zwischen Kronos und dem Olymp. Percy schöpft alle Möglichkeiten aus, um Kronos' Sieg zu verhindern. Währenddessen sorgt er sich um eine menschliche Freundin (Rachel), die durch den magischen Nebel sieht. Kurz: Alles läuft drunter und drüber.

In diesem Band spielt Nico, der Sohn des Totengotts Hades, eine etwas größere Rolle. Er ist undurchschaubar und für einen Zwölfjährigen ziemlich auf Draht.
Percy war mir in diesem Band weniger sympathisch. Einerseits fand ich ihn ein wenig arrogant, dadurch dass er laut der Weissagung für das Schicksal des Olymp verantwortlich ist. Andererseits war er mir ein bisschen zu perfekt. Alles was er tut, ist das Richtige. Fast alle anderen machen immer nur das Falsche.

Auf das Ende hab ich wirklich hingefiebert. Letztendlich war mir das zu - wie soll ich sagen? - "klischeehaft". Klischeehaft ist zwar nicht das richtige Wort, aber wenn es ein Klischee gäbe, würde das Ende genau diesem entsprechen. Es war aber dennoch nicht komplett vorhersehbar. Ich hab mir ein paar Gedanken zum Ende gemacht, aber das hab ich nicht vermutet.

"Die letzte Göttin" ist nicht ganz so gut wie die Vorgängerbände. Trotzdem ist es ein guter Abschluss für die Percy-Jackson-Reihe.

Mit "Helden des Olymp" wird die Geschichte um Percy Jackson und Co. fortgesetzt; die Protagonisten sind aber andere, wenn ich das richtig verstanden hab.

Alle Bände auf einen Blick:
1. Diebe im Olymp
2. Im Bann des Zyklopen
3. Der Fluch des Titanen
4. Die Schlacht um das Labyrinth
5. Die letzte Göttin

Die Helden-des-Olymp-Reihe besteht aus folgenden Büchern:
1. Der verschwundene Halbgott
2. Der Sohn des Neptun
3. Das Zeichen der Athene
4. Das Haus des Hades (erscheint im Oktober 2014 auf Deutsch)
5. Das Blut des Olymp (erscheint im Oktober 2014 auf Englisch)
 

Kommentare:

  1. Ich liebe diese Bücher! Bei der "Helden-des-Olymp"-Reihe habe ich ab "Das Zeichen der Athene" alles nur noch auf Englisch gelesen, weil ich einfach nicht auf die Übersetzung warten konnte :)

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    1. Die "Helden des Olymp" hab ich noch nicht gelesen, aber die Percy-Jackson-Reihe find ich auch super! :) Ich bin nicht so der Englischleser :)

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    2. Tja, es gibt solche und solche. Es gibt manche Bücher die so viele Wortwitze enthalten, dass sie übersetzt nicht mehr so gut sind. Ich merke das ja auch bei manchen Texten die ich für meinen Blog schreibe -da ich sie übersetze- da wird das manchmal viel zu schwierig, weil ich manchmal Wortspiele verwende und stelle fest, dass es sich (also, vom deutschen ins Englische übersetzt) so nur doof anhört.
      Deshalb versuche ich wenigstens im Englischen die Bücher im Original zu lesen, da die Originalsprache den Sinn der Worte besser rüberbringt. Früher hat man ja auch manchmal namen von Buchfiguren übersetzt (Magdalena im Deutschen statt Madeleine, oder Heinrich wurde mit Henry übersetzt) weil man da noch in der Lage war, innerhalb Europas jeden einzelnen Namen in die jeweils andere Sprache zu übersetzen -was inzwischen nicht mehr immer 1:1 geht.
      Deshalb lese ich lieber auf Englisch :) Das Statement das ich hier abgebe soll keine Kritik an dich sein :)

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    3. ich hab schon öfter mal versucht, auf Englisch zu lesen, aber ich tu mir mit dem Verständnis echt schwer und dann macht es mir auch keinen Spaß. Es heißt zwar, Übung macht den Meister, aber dafür ist mein Schweinehund zu groß :D
      Aber ich bewundere alle, die es schaffen, die Originale zu lesen :)

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    4. Davor muss man gar keine Angst haben ò_Ó
      Man muss ja nicht gleich die gesammelten Werke von Shakespeare lesen ;) (Die habe ich auch noch nicht gelesen)
      Regel eins dabei ist, dass man Fremdwörter nicht gleich nachschlägt sondern überliest. Im Laufe der Handlung wird, wenn der Begriff häufiger genannt wird, alles durch den Kontext klar. Fang am besten mit einem leichten Buch an, das du schon kennst. Du könntest z.B. mit Harry Potter oder (jep) Percy Jackson anfangen, das ist alles ziemlich einfaches English und du wirst außerdem interessante Dinge erfahren. :)

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    5. du schaffst es tatsächlich, mich zu motivieren, aber sobald ich ein englisches Buch aufschlag (Matilda von Roald Dahl liegt grad neben mir), sinkt meine Motivation geradezu auf den Nullpunkt, weil meine Englischkenntnisse wirklich fast nicht vorhanden sind^^ "The Fault In Our Stars" hatte ich mal in einer Buchhandlung in der Hand und hab sogar relativ viel verstanden, vielleicht sollte ich es mal damit probieren :)

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