Frei zu sein bedeutet nicht nur, seine eigenen Fesseln zu lösen, sondern ein Leben zu führen, das auch die Freiheit anderer respektiert und fördert. ~ Nelson Mandela


[Rezension] Donnelly: Rosentrilogie 3 - Die Wildrose

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Gib deinen Senf dazu!

Die Wildrose

The Wild Rose
von Jennifer Donnelly
aus dem Englischen von Angelika Felenda
Verlag: Piper
ISBN: 978-3-492-30038-4
Preis: 9,99 € (TB)
752 Seiten

>>Sie trank Kaffee, aß Fladenbrot und gebratene Ziege und wartete.<< Seite 371

Inhalt:
Die Herzen von Willa Alden und Seamus Finnegan schlagen für die Gipfel der Welt – und füreinander. Doch auf einer schicksalhaften Bergtour erleidet Willa einen Unfall und ist fortan für ihr Leben körperlich gezeichnet. Voller Vorwürfe wendet sie sich von Seamus ab – die Trennung bricht ihm das Herz. Jahre später kreuzen sich ihre Wege ein zweites Mal, und ihre Liebe wird auf eine harte Probe gestellt... (piper.de)

Woher hab ich das Buch?
Aus der Bücherei.

Meine Lesegeschwindigkeit:
Nach einigen Anfangsschwierigkeiten hab ich es in einem Rutsch gelesen.

Meine Meinung:
Willa hat sich nach ihrem Kletterunfall von Seamie abgewandt, weil sie es nicht ertragen konnte, ihn zu sehen. Denn sie hätte ständig daran denken müssen, dass sie selber nicht mehr klettern kann. Aber es macht sie auch ziemlich fertig, ihn nicht bei sich zu haben. Aber jetzt ist es zu spät, denkt sie. Er will bestimmt nichts mehr von ihr wissen. Und Seamie? Der denkt immer noch, dass Willa ihn wegen diesem Unfall hasst. Beide versuchen irgendwie ohne den anderen auszukommen, aber irgendwann laufen sie sich wieder über den Weg.

Anfangs hatte ich Schwierigkeiten in das Buch hineinzufinden. Die Spannung hat mir gefehlt. Bei den Vorgänger-Bänden wird der Leser gleich in die Geschichte reingeworfen, hier dauert es etwas länger. Aber mein Durchhaltevermögen hat sich gelohnt.

Die Hauptpersonen sind sehr durchschaubar und genau das war von der Autorin vermutlich beabsichtigt. Sie wollen immer nur das Richtige tun, was ihnen aber nicht immer gelingt. Der erste Weltkrieg verhindert, dass die Handlung vorhersehbar ist. Aber auch die wichtigen Nebenpersonen konnte ich nicht einschätzen und ich wurde deshalb oft wie die Hauptpersonen ins kalte Wasser geschmissen.

Nachdem ich dieses Buch fertiggelesen hatte, fiel mir auf, dass der erste Band sich ziemlich von den anderen beiden unterscheidet. Gemeinsam haben die drei Bände, dass die Protagonisten ihren Platz in der Welt finden. In Die Teerose (Band 1) ist die Protagonistin Fiona völlig auf sich allein gestellt und baut sich aus dem Nichts ein erfolgreiches Leben auf. In Band 2 und 3 spielt das berufliche Leben zwar immer noch eine Rolle, aber es hinterließ bei mir nicht so einen Eindruck wie in Band 1.

Allerdings haben auch Band 1 und 2 viele Gemeinsamkeiten. Die Teerose und Die Winterrose sind beide von kriminellen Machenschaften geprägt. Die Wildrose ist nicht mehr ganz so kriminell orientiert, aber durch den Krieg nicht weniger grausam. Der Nervenkitzel ist bei den ersten beiden Bänden größer als beim letzten.

Nachdem ich den ersten Band gelesen hatte, war ich sehr begeistert von ihm, wollte den zweiten aber nicht mehr lesen. Mich haben die 784 Seiten abgeschreckt, außerdem war mir das Buch zu spannend, denn zu viel Nervenkitzel halte ich nicht aus. Andererseits wollte ich wissen, wie es mit Fiona & Co. weitergeht. Nach einiger Zeit hab ich mich dann an Band 2 herangewagt. Nach dem Lesen war ich wieder hellauf begeistert, aber ich hab mich wieder nicht an die Fortsetzung getraut. Vor allem nachdem ich ein Kapitel von Die Wildrose gelesen hab. Drei andere Bücher später hab ich einen neuen Versuch gewagt und es nicht bereut.

Alle Bände auf einen Blick:
1. Die Teerose
2. Die Winterrose
3. Die Wildrose

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